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Allgemeinzulassung

Frequenzbereiche für Funkmikrofone, die Beitrags- und Gebührenfrei sind, bezeichnet die Bundesnetzagentur (BNetzA) als Frequenzen mit Allgemeinzulassung.

Bundesnetzagentur

Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, kurz Bundesnetzagentur (BNetzA), ist die Regulierungsbehörde für die Aufrechterhaltung und der Förderung des Wettbewerbs in so genannten Netzmärkten.

Durchsagefunk

Mit Durchsagefunk bezeichnet die Bundesnetzagentur einseitige Funkverbindungen von einem Sender (Funkmikrofon) zu einem Empfänger.

Einzelzulassung

Einzelzulassungen von Funkmikrofon-Frequenzen sind in der Regel Gebühren- und Beitragspflichtig.
Die einmalige Gebühr nach § 8 VwKostG beträgt 130 €. Hinzu kommt ein jährlicher Beitrag § 2 FSBeitrV in Höhe von 9,10 € je Sender.
Die Zuteilung ist auf 10 Jahre befristet.
Gemeinnützige Einrichtungen wie Schulen, Theater und Gemeindezentren, die mit mit Mitteln des Bundes, der Länder oder Kommunen finanziert werden, sind von den Gebühren und Beiträgen nach § 8 VwKostG und § 2 FSBeitrV befreit!
Wirtschaftliche Unternehmen (z.B. Kultur GmbH der Kommune) werden nicht befreit.
Keine GmbH, keine Vereine, keine privaten Schulen....
Stand: Mai 2011

Empfänger

Auch Receiver, empfangen das vom Sender (Transmitter) ausgesendete Signal und liefern eine NF-Spannung (Tonsignal) .

Frequenz

Die (Funk-) Frequenz gibt die Anzahl der Schwingungen je Sekunde in Kilo-, Mega-, oder Giga-Hertz an.

Frequenzmodulation

Frequenzmodulation nennt man ein Verfahren, das die Trägerfrequenz durch das zu übertragende Signal verändert. Bei Funkmikrofonen verändert die Lautstärke der Tonfrequenz die Trägerfrequenz.

Funkmikrofon

Funkmikrofon ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die drahtlose Tonübertragung. Es kann ein Handsender mit Dynamischer- oder Kondensator-Mikrofon-Kapsel, bzw. ein Taschensender (Bodypack) mit angeschlossenem Kopfbügelmikrofon (Headset), Ansteckmikrofon (Lavalier-Mikrofon) oder Instrumentenkabel sein.

Funkstelle

Mit Funkstelle bezeichnet die Bundesnetzagentur einen oder mehrere an einem Ort befindlichen Sender.
Ein Rack mit z.B. 12 Empfängern und dazugehörigen Sendern (Funkstrecken) im Bereich 710-790 MHz ist eine Funkstelle und bedarf einer Frequenz-Zuteilungsurkunde (oder Kopie davon), die mitzuführen ist.

Hertz / Kilo- / Mega- / Gigahertz

Die Maßeinheit Hertz gibt die Anzahl der Schwingungen je Sekunde an.

Hub (Deviation)

Mit Hub bezeichnet man die durch Modulation verursachte Änderung der Trägerfrequenz.

Interferenzen

Als Interferenz bezeichnet man die Überlagerung von zwei oder mehr Wellen. Dabei kann es zur Auslöschung und zur Verstärkung der Wellen kommen.

ISM

ISM-Bänder (Industrial, Scientific and Medical Band) sind Frequenzbereiche für Hochfrequenz-Geräte in Industrie, Wissenschaft, Medizin, in häuslichen und ähnlichen Bereichen. Sie benötigen nur eine allgemeine Zulassung.
ISM-Bänder mit Allgemeinzulassung werden auch für Funkmikrofone, WLAN oder Bluetooth benutzt. Diese gemeinsame Nutzung kann zu gegenseitigen Störungen führen.

LTE

LTE (Long Term Evolution) ist der Mobilfunkstandard der vierten Generation (4G) nach UMTS (G3).
Theoretisch kann man Spitzendatenraten von bis zu 300 Mbps im Downlink und 75 Mbps im Uplink bei 20 MHz Bandbreite übertragen.

Mittenlücke

Mittenlücke bezeichnet den Frequenzbereich zwischen den LTE-800 Down- und Upload-Frequenzbändern von 821 bis 832 MHz..
Von 823 MHz - 832 MHz gibt es hier eine Allgemeinzulassung für Funkmikrofone.

Anmerkung:
Messungen der BNetzA haben KEINE Störungen durch LTE-Endgeräte ergeben.
Professionelle Funkmikrofon-Systeme sind in diesem Bereich nach Ansicht der BNetzA problemlos zu betreiben. Deshalb wurde dieser Frequenzbereich mit der Vfg 9/2011 für die Nutzung durch Funkmikrofone zugelassen.
Die Praxis wird letztendlich zeigen, ob bei Veranstaltungen Endgeräte, wie LTE-fähige Smartphones, Computer und Netzwerktechnik stören.

Pilotton

Der Pilotton wird neben dem eigentlichen Nutzsignal übertragen wird. Er kann zur Kontrolle oder Steuerung genutzt werden.

PMSE


PMSE - Programme Making and Special Events

Funkanwendungen des Durchsagefunks und Reportagefunks, Drahtlose Mikrofone, Drahtlose Kameras.

Funkanwendungen zur Übertragung von Ton und Bild zur Programmerstellung und bei Veranstaltungen.

Im internationalen Sprachgebrauch unter dem Begriff „Programme Making and Special Events“ (PMSE) bekannt.

Receiver

Mit Receiver (Empfänger) bezeichnet man ein Gerät in dem sich Tuner (HF-Teil) und Tonverstärker (NF-Teil) befinden.

Sender

Sender (TRANSMITTER) erzeugen hochfrequente Wellen die mit niederfrequenten Wellen (Ton) moduliert werden und diese über eine Antenne abstrahlen.
Funkmikrofone mit Sendeleistungen von 10 bis 50 mW haben bis zu 100m Reichweite.

Squelch (Rauschunterdrückung)

Die Rauschsperre (Squelch) blendet Störgeräusche aus, wenn kein Tonsignal anliegt.

Taschensender

An den Taschensender (Bodypack) kann man ein Kopfbügelmikrofon (Headset), Ansteckmikrofon (Lavalier-Mikrofon) oder Instrumentenkabel anschließen.

Transmitter

Transmitter (Sender) erzeugen hochfrequente Wellen die mit niederfrequenten Wellen (Ton) moduliert werden und diese über eine Antenne abstrahlen.
Funkmikrofone mit Sendeleistungen von 10 bis 50 mW haben bis zu 100m Reichweite.

UHF

Das UHF-Band (Ultra High Frequency) hat eine Wellenlänge im Dezimeterbereich zwischen 10 dm (100cm) und 1 dm (10cm), was einem Frequenzband von 300 MHz bis 3 GHz entspricht.
Der Frequenzbereich wird u.a. für Funkmikrofone, terrestrischen Fernsehfunk, Mobilfunk, drahtlosem Internet, für Handynetze, in WLAN-Geräten, in Radar-Geräten aber auch in Mikrowellenherden genutzt.

UMTS

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G) mit Datenübertragungsraten bis zu 14,4 Mbit/s .

VHF

VHF (Very High Frequency), auch Ultrakurzwellen (UKW), bezeichnet den Frequenzbereich von 30 MHz bis 300 MHz mit Wellenlängen von zehn Meter bis einem Meter.
Er wird u.a. für den UKW-Rundfunk, Amateurfunk, und Funkmikrofone benutzt.

WLAN

W-LAN (Wireless Local Area Network) -drahtloses lokales Netzwerk- ein lokales Funk- Computernetzwerk zur digitalen Datenübertragung, in einigen Ländern auch WiFi genannt.
W-Lan benutzt 13 Kanäle im Bereich von 2,412 GHz bis 2,472 GHz. Neuere Geräte auch 5,725 GHz bis 5,850 GHz.

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