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Funkfrequenzen für drahtlose Tonübertragung

FREQUENZ-ÜBERSICHT:

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FUNKMIKROFON FREQUENZEN


Private Anwender

Die anmeldefreien Bereiche sind:

174 - 230 MHz (neu zugeteiltes VHF Band)
823 - 832 MHz (LTE - Mittenlücke)
863 - 865 MHz (EU-weites Harmonized Frequency Band)
1785 – 1805 MHz (LTE - Mittenlücke)
2,4 GHz (weltweit anmeldefreier WLAN Bereich)

Diese Frequenzbereiche gelten bis mindestens 2026.


Professionelle Anwender

Anmeldepflichtige Bereiche

Für professionelle Anwender wie Broadcast, Touring, feste Installationen und professionelle Musiker und ambitionierte Hobbybands stehende folgende anmeldepflichtigen Bereiche zur Verfügung:

470 - 608 MHz
614 - 703 MHz
733 - 823 MHz

Generell gewährt die Bundesnetzagentur eine komplette Bereichszuteilung. D. h. die Anmeldung gilt für alle drei Frequenzbereiche.

Die Teilbereiche 758 bis 788 MHz und 791 bis 821 MHz, die auch für Downlink-Übertragungen des drahtlosen Netzzugangs (LTE) genutzt werden, bilden eine optionale Zusatzkapazität für die Nutzung von Funkmikrofonen. Betriebsfrequenzen aus diesen Teilbereichen dürfen von den Frequenzzuteilungsinhabern, unter Einhaltung der übrigen Bestimmungen, nur dann genutzt werden, wenn am jeweiligen Betriebsort aus technischen oder operationellen Gründen keine anderen Betriebsfrequenzen im Rahmen der Zuteilung nutzbar sind.

Oberhalb von 703 MHz bis 823 MHz wird der Ausbau von mobilem Internet (LTE) und weiteren Anwendungen nach und nach voranschreiten. Deshalb empfehle ich für Neuanschaffungen im professionellen Bereich Systeme, die unterhalb von 703 MHz arbeiten.

Aktuelle Informationen zum 700 Mhz Bereich

Zur Pressemitteilung

Im Zuge der Digitalen Dividende 2 ist nun der genaue Ablauf bzgl. der Entschädigungszahlungen bekannt gegeben worden. Im Folgenden sind die wichtigsten Fakten für Sie im Überblick zusammengestellt. Anträge können ab 01. Januar 2016 bei der BAV gestellt werden. Die Entschädigungen werden unabhängig vom weiteren Verwendungszweck des Auszahlungsbetrages gewährt. Sie sollten diese also auf jeden Fall in Anspruch nehmen

-
Die Anschaffung der Funkanlage muss zwischen 01. Januar 2012 und 31. März 2015 erfolgt sein (für Antragsteller aus dem gemeinnützigen oder öffentlich-rechtlichen Bereich zwischen 01. Januar 1997 und 31. März 2015)

- Grundlage der Ausgleichszahlung sind technische Umrüstungskosten oder, sofern eine Umrüstung nachweislich technisch nicht möglich ist, ein Wertersatz auf Grundlage eines Restwerts nach Maßgabe der Richtlinie

- Die zwingend notwendige Frequenzzuteilung muss vor 31. Dezember 2015 erfolgt sein

- Für Funkanlagen die im Bereich 694 bis 790 MHz betrieben werden, ist eine konkrete Störungsbetroffenheit nicht erforderlich

-
Funkanlagen im Bereich 470 bis 694 MHz werden nur entschädigt, wenn aufgrund der geänderten Rundfunkbelegungen die ursprüngliche Nutzbarkeit nicht mehr möglich ist

- Entschädigungen
werden nur für Anträge ab einem Anschaffungswert von insgesamt 410 Euro (netto) gewährt

-
Die endgültige neue Frequenzlandschaft wird nicht vor Ende 2016 definiert sein. Weitere Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zur Richtlinie und zur Antragstellung finden Sie hier:

http://www.bav.bund.de/DE/3_Aufgaben/5_Ausgleichszahlungen/Ausgleichszahlungen_node.html


Quelle: Shure Germany >> http://newsletter.shure.de/t/ViewEmail/r/DD4678C913753B3B2540EF23F30FEDED/2A59323854030DB5FE6194DE962A274B

Entschädigung für 700 MHz Bereich geplant

Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch, 11. Februar 2015 die Verordnungsänderung, wodurch die bisher alten DVB-T belegten 700-Megahertz-Frequenzen künftig dem mobilen Internet dienen ("digitale Dividende"). Damit seien alle rechtlichen Voraussetzungen für eine im zweiten Quartal 2015 geplante Auktion der Frequenzen geschaffen, sagte Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU).

Aus der Versteigerung der Nutzungsrechte für die Frequenzen erwartet Dobrindt einen Milliardenbetrag, der nach Abzug von Umstellungskosten für den Breitbandausbau reserviert werden soll. Aus den Mitteln werden auch Nutzer von drahtlosen Mikrofonanlagen entschädigt, die dann ebenfalls auf neue Technik umsteigen müssen.

Quelle: dpa

Neue Verwaltungsvorschriften für Frequenzzuteilung

Nach einigen Tagen brancheninterner Gerüchte um eine Novelle der Verwaltungsvorschriften für Frequenzzuteilungen im nichtöffentlichen mobilen Landfunk (VVnömL) ist die neue Version der Bundesnetzagentur online gegangen.

Die wichtigsten Details dieser Neuregelung kurz zusammengefasst:

1. Die Kategorisierung in die bisherigen Nutzergruppen „Rundfunk“, „Professionelle drahtlose Produktion“ und „Ortsgebundene Nutzung“ wird weitestgehend aufgelöst. Anstelle dessen werden nur noch Anwendungen aus „Rundfunk“ und „Professionelle drahtlose Produktion“ separat benannt, und mit wenigen Ausnahmen im VHF-Bereich - auch hinsichtlich der Frequenzvergabe - gleich behandelt.

2. Alle professionellen Nutzer haben ab sofort die Möglichkeit, auf Antrag Frequenzen aus dem Spektrum 470 – 608 MHz und 614 – 790 MHz zugeteilt zu bekommen.

Das hat zur Folge:
Die Einschränkung für die bisherigen Anwender der Nutzergruppe „Professionelle drahtlose Produktion“ auf den Frequenzbereich 710 – 790 MHz entfallen. Tour- und Medientechnik-Verleiher, professionelle Bands und Programmproduktionen erhalten in diesem Schritt wesentlich größere Flexibilität als bislang.
Die neuen Zuteilungen werden bedarfsorientiert vergeben: Je nach Einsatzort(en) und Flexibilitätsbedarf können Einzel-Frequenzen, Frequenzpakete oder -bereiche aus dem UHF-Spektrum zugeteilt werden.
Die Bedeutung von Frequenz-Koordination vor Ort wird besonders für die Anwender aus der bisherigen Nutzergruppe „Rundfunk“, aber auch generell für alle Nutzer drahtloser Audioübertragung, noch wichtiger werden als bislang.
Zudem sorgt der Zugewinn des nutzbaren Spektrums um 2 MHz zwischen 606 – 608 MHz für einen etwas größeren Freiheitsgrad ggü. der bisherigen Regelung.

3. Auf Nachfrage bei der Bundesnetzagentur wurde uns für die Abänderung bisheriger Frequenzurkunden eine Gebühr von 60,- € benannt.

Quelle: Sennheiser Vertrieb und Service GmbH und Co. KG

DOWNLOAD:
vv_noeml.pdf [1.805 KB]

700 MHZ FREQUENZEN UNTERM HAMMER

Zur Pressemitteilung

Trotzt gegenteiliger Bundesratsbeschlüsse bedroht eine neue BNetzA-Auktion von Funkfrequenzen die Kultur- und Gemeininteressen massiv:

* Drahtlose Mikrofone und weitere Produktionstechnik sollen erneut wichtige Frequenzen verlieren

* Rundfunkproduktion, journalistische Live-Berichterstattung, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie freischaffende und länderfinanzierte Kulturbetriebe sind massiv gefährdet

* Konsultationsentwurf der Bundesnetzagentur ignoriert zahlreiche Bundesratsbeschlüsse und Belange der Anwender drahtloser Produktionsmittel

Der 2,4-GHz (WLAN, WiFi, Bluetooth) ISM-Bereich für Funkmikrofone

Der Vorteil dieses ISM-Bandes ist die weltweite lizenzfreie Nutzbarkeit, der Nachteil, das es bereits viele andere drahtlose Geräte benutzen.

Deshalb ist dieses ISM- (WiFi) Band unberechenbar!

Besonders kritisch sind:*

- Anwendungen im Freien
- Sehr hohe Decken
- 3 oder mehr Funkstrecken
- Starke WiFi-Signale (Router, Computer, Smartphones…)
- Gleichzeitiger Einsatz von Geräten verschiedener Hersteller

So kann man die Funk-Übertragung verbessern:*

- Empfänger in Sichtverbindung zum Sender platzieren
- Zwischen Sender und Empfänger 2m Mindestabstand
- Maximal 30m Abstand zwischen Sender und Empfänger
- Störquellen, wie WiFi-Geräte, Hotspots, Handys, Smartphones, Funksprechgeräte, Computer, Medienabspielgeräte und digitale Signalprozessoren aus der Nähe entfernen
- WiFi/Bluetooth-Geräte deaktivieren und datenintensive WiFi-Aktivitäten vermeiden
- Sender und Empfänger nicht in der Nähe von Metallen platzieren
- Bei Verwendung mehrerer Sender 2m Abstand voneinander halten
- Bühnen-Bereiche mit schlechter Übertragung markieren und meiden

Fazit:

Durch diese Einschränkungen ist der 2,4-GHz ISM-Frequenzbereich für professionelle Funkmikrofon-Anwendungen ungeeignet.

Bei allen Tests von Systemen führender Hersteller (AKG, SHURE, SONY, Line6) kam es im Live-Einsatz zu Störungen der Übertragung UND in vor Ort genutzen WiFi-Anwendungen.

Die oben aufgeführten Bedingungen für eine sichere, also störungsfreie Übertragung lassen sich im (Bühnen)-Alltag nicht erfüllen.

*Quelle: Handbücher von SHURE Germany, AKG, SONY, Line6, eigene Tests und Live-Erfahrungen

HINWEIS:
Die von vielen Firmen beworbenen Frequenzbereiche 863-865 MHz und 2,4 GHZ eignen sich nicht für professionelle Anwendungen. Einmal tummeln sich in diesen weltweit genutzten Bändern alle möglichen Funkanwendungen und zum zweiten ist die Leistung der Sender hier auf 10mW beschränkt. Im 2,4 GHZ Bereich ist auch die Ausbreitung der Funkwellen ungünstiger.

LTE 800 G4 Anbieter

12 Frequenzblöcke mit je 5 MHz

LTE 800 G4 Frequenzverteilung

Netzbetreiber Sender >>> Downlink Mittenlücke 821-832 MHz <<< Sender Uplink
O2 791-801 MHz 11 MHz 832-842 MHz
Vodafone 801-811 MHz NEU für Funkmikrofone von 842-852 MHz
Telekom 811-821 MHz 823 bis 832 MHz mit Allgemeinzulassung 852-862 MHz

APWPT aktuell

APWPT
Berufsverband für professionelle
drahtlose Produktionstechnologie
Frequenzen für drahtlose Mikrofone - anlässlich der prolight + sound 2012 wurde der Handzettel zu den Frequenzen aktualisiert

EINZELZUTEILUNG - MIT GEBÜHR + BEITRAG

Mit der kostenpflichtigen Einzelzuteilung werden dem Betreiber eine oder mehrere Betriebsfrequenzen zur Nutzung zugeteilt.
Die einmalige Gebühr nach § 8 VwKostG beträgt 130 €. Hinzu kommt ein jährlicher Beitrag § 2 FSBeitrV je Sender.
Die Zuteilung ist auf 10 Jahre befristet.
Gemeinnützige Einrichtungen wie Schulen, Theater und Gemeindezentren, die mit mit Mitteln des Bundes, der Länder oder Kommunen finanziert werden, sind von den Gebühren und Beiträgen nach § 8 VwKostG und § 2 FSBeitrV befreit!
Wirtschaftliche Unternehmen (z.B. Kultur GmbH der Kommune) werden nicht befreit.
Keine GmbH, keine Vereine, keine privaten Schulen....
Stand: März 2011

30 MHz - 40 MHz
Nutzer: öffentlicher und privater Rundfunk, Professionelle Veranstaltungstechnik, jeder für Hobbyzwecke, Kongresszentren, Museen, Theater usw.


470 MHz - 606 MHz und 614 MHz - 710 MHz

Nutzer: öffentlicher und privater Rundfunk, Schauspielhäuser, Theater, Kongreßzentren, Messen und Mehrzweckhallen, Stadthallen der Städte und Gemeinden, Freilichtbühnen mit festen Spielflächen, Sportstadien.

710 MHz - 790 MHz
Nutzer: Profesionelle Programmproduktionen wie Veranstaltungen, Theaterproduktionen, Konzerte professioneller Musikgruppen und professionelle Dienstleistungen der Veranstaltungstechnik.
Voraussetzung ist der gewerbliche und fachmännisch ausgeübte Einsatz der drahtlosen Produktionsmittel.

Quelle: BNetzA

Einzelheiten erfährt man bei der:

Beispiel Professionelle Band 710-790 MHz:

ERST FREQUENZZUTEILUNG DANN KAUF!

Immer mehr Funkmikrofon-Hersteller bieten "UMTAUSCHAKTIONEN" auf Systeme für den den Bereich 710-790 MHz an!
Doch VORSICHT!
Nur professionelle Betreiber von Funkmikrofon-Systemen sollen eine Zulassung für diese Frequenzen bekommen!

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) spricht vom "gewerblichen und fachmännisch ausgeübten Einsatz drahtloser Produktionsmittel."
Dazu zählen "Programmproduktionen sowie sonstige professionelle Veranstaltungen und Einrichtungen, wie Theateraufführungen, Konzerte professioneller Musikgruppen oder professionelle Dienstleistungen der Veranstaltungstechnik."
Also erst informieren, welche Systeme für den beabsichtigten Einsatz überhaupt geeignet oder nötig sind. Für Systeme, die im Bereich 710-790 MHz arbeiten, vor dem Kauf die Frequenzzuteilung beantragen.

Gebührenbefreiung:

Gemeinnützige Einrichtungen wie Schulen, Theater und Gemeindezentren, die mit mit Mitteln des Bundes, der Länder oder Kommunen finanziert werden, sind von den Gebühren und Beiträgen nach § 8 VwKostG und § 2 FSBeitrV befreit!
Wirtschaftliche Unternehmen erhalten keine Gebührenbefreiung (z.B. Kultur GmbH der Kommune)!
Keine GmbH, kein Verein, keine privaten Schulen....

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